Jährlich werden in Deutschland über 50 000 Kinder
auf einer Intensiv¬station behandelt. Viele Kinder verunglücken
oder brauchen von Geburt an medizinische Hilfe. Die Betreuung
auf einer Intensivstation ist mit sehr hohen Kosten verbunden,
die Versorgung schwer kranker Kinder zu Hause erfordert
oft qualifiziertes Personal und viele Geräte. Leider
werden immer weniger Leistungen von den Krankenkassen übernommen.
Deshalb haben Eltern, Pflegepersonal und Ärzte der
Kinderintensivstation der Universitätskinderklinik
im Jahr 1990 Jahren den Verein KIWI (Interessengemeinschaft
zur Förderung der Kinder der Würzburger Intensivstation
e.V.) gegründet.
Der Verein hat z. Z. insgesamt 311 Mitglieder. KIWI hat
sich zum Ziel gesetzt, die Eltern und das Personal der
Intensivstation in jeder Hinsicht zu unterstützen.
Dazu gehört die Bereitstellung zwei kliniknaher
Wohnungen, in denen Eltern kostenlos übernachten
können. Gleichzeitig haben sie dort die Möglichkeit,
etwas Abstand vom Klinikalltag zu gewinnen.
Seit mehreren Jahren wird nun schon die Stelle einer Seelsorgerin
auf der Kinderintensivstation von KIWI finanziert.
Vor einigen Jahren unterstützte KIWI die Gründung
einer ambulanten Kinderkrankenpflege.
Sie trägt dazu bei, dass auch Kinder mit künstlicher Ernährung,
Sauerstoff oder Beatmung nach Hause entlassen werden können.
Link auf www.KIWIzuhause.de
Ergänzend zum Betreuungsprogramm der Kinder, ist
dem Verein die Ausstattung der Kinderintensivstation ein
besonderes Anliegen. Mit Spendengeldern werden diagnostische
oder therapeutische Geräte angeschafft. Da das Wohlergehen
der Kinder an erster Stelle steht, werden darüber
hinaus regelmäßig Gelder für die Stationsgestaltung
(Mobiles, Spielsachen, Musikkassetten usw.) bereitgestellt.
KIWI will den kleinen Patienten und ihren Eltern eine
optimale Betreuung zu kommen lassen und unbürokratisch
helfen.
Bilder von Einrichtungen die KIWI unterhält oder
unterstützt:
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